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Kanton Zürich
27.11.2025
27.11.2025 15:54 Uhr

Tiefere Steuern in Aussicht

Der Zürcher Kantonsrat beugt sich im Dezember über das Budget 2026. (Archivbild)
Der Zürcher Kantonsrat beugt sich im Dezember über das Budget 2026. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Anders als die Zürcher Regierung schlägt die Finanzkommission (Fiko) des Kantonsrats im Budget 2026 die Senkung des Steuerfusses von 98 auf 95 Prozent vor.

Zusammen mit weiteren Änderungen fällt das Defizit im Vergleich zum Antrag des Regierungsrats um 189 Millionen Franken höher aus.

SP und Grüne dagegen

Eine Mehrheit der Fiko empfiehlt das Budget zur Annahme, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte. SP und Grüne beantragen dem Kantonsrat hingegen, das Budget abzulehnen. Der Kantonsrat wird sich im Dezember mit dem Budget befassen.

Die Mitte setzt sich durch

In der Fiko lagen neben dem Antrag des Regierungsrats, welcher den Steuerfuss unverändert bei 98 Prozent belassen will, drei weitere Anträge für die Festsetzung des Steuerfusses vor: SVP und FDP waren für 93 Prozent, Mitte für 95 Prozent und GLP für 96. Im «finalen Entscheid» machte der Mitte-Antrag das Rennen, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst.

Die unterlegenen Anträge würden von den entsprechenden Parteien als Minderheitsanträge in den Kantonsrat gebracht, wobei der Antrag des Regierungsrates von SP und Grünen gestellt werde, schreibt die Fiko.

Fiko beantragt höheres Defizit

Der Budgetentwurf des Regierungsrats sieht bei einem Aufwand von 20,399 Milliarden Franken ein Minus von 125 Millionen Franken vor - bei einem unveränderten Steuerfuss von 98 Prozent.

Die Fiko beantragt dem Kantonsrat bei einem Steuerfuss von 95 Prozent einen Aufwandüberschuss von 314 Millionen Franken. Dies entspricht einer Verschlechterung von 189 Millionen Franken gegenüber dem Antrag der Regierung.

Keystone-SDA
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