Mit dem Winter steigen erfahrungsgemäss die Einbruchdelikte. Früh einsetzende Dunkelheit, weniger Menschen auf den Strassen und ungesicherte Zugänge bieten Tätern ideale Bedingungen, unbemerkt zuzuschlagen. Die Kantonspolizei Zürich reagiert mit verstärkten Patrouillen und gezielten Kontrollen. Doch sie betont, dass Prävention zentral ist.
Prävention beginnt Zuhause
Viele Einbrüche scheitern an einfachen, aber konsequent umgesetzten Schutzmassnahmen. Fenster und Türen sollten immer konsequent abgeschlossen werden. Zeitschaltuhren sorgen für Licht und simulieren Anwesenheit, während Bewegungssensoren an Eingängen potenzielle Täter zusätzlich abschrecken.
Schon ein beleuchteter Hauszugang oder sichtbare Sicherheitsvorkehrungen können Täter abschrecken, denn sie suchen schnelle, einfache Ziele.
Aufmerksame Nachbarschaft
Ein gutes Miteinander ist ein starker Schutzfaktor. Wer für die Nachbarn ein Auge mitbehält, Post während Ferienabwesenheiten hereinnimmt oder gemeinsame Überwachungslösungen nutzt, erschwert Einbrechern das Vorgehen erheblich.
Vorsicht auch online
Hinweise auf Abwesenheiten in sozialen Medien sind eine Einladung für Täter. Die Polizei empfiehlt zudem, Wertgegenstände sicher aufzubewahren und, bei Bedarf, eine professionelle Beratung für mechanischen oder elektronischen Einbruchschutz einzuholen.
Melden ist entscheidend
Verdächtige Beobachtungen sollen sofort der Polizei gemeldet werden. Viele Festnahmen gehen direkt auf Hinweise aus der Bevölkerung zurück.