Die Gemeinde Küsnacht weist das Anliegen von Hans-Peter Amrein zurück, ihm im Wahlkampf vor den Erneuerungswahlen vom 8. März eine eigene Plakatfläche zur Verfügung zu stellen. Damit bleibt die umstrittene Praxis bestehen, wonach parteilose Kandidierende als eine einzige «Gruppierung» behandelt werden.
Ein Plakat für fünf Kandidaten
Konkret bedeutet dies: Fünf Parteilose müssen sich ein Plakat teilen, während Parteien unabhängig von ihrer Grösse eigene Standorte erhalten.
«Technische Gründe»
Zur Begründung verweist die Gemeinde auf technische Abläufe. Ein F4-Plakat könne in vier kleinere Sujets unterteilt werden, heisst es aus dem Gemeindehaus. Ob und wie die Parteilosen diese Fläche aufteilen, sei ihre Sache. Die Anzahl der Plakatstellen sei fix und könne nicht angepasst werden.
Dass einzelne Parteien mit nur einem Kandidaten vier Plakatstellen erhalten, während fünf Parteilose gemeinsam auskommen müssen, liege «nicht im Einflussbereich der Gemeinde».