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Eishockey
29.11.2025

Alarm beim ZSC

Bild mit Symbolcharakter.: ZSC-Goalie Hrubec unter grossem Druck.
Bild mit Symbolcharakter.: ZSC-Goalie Hrubec unter grossem Druck. Bild: Keystone SDA
Die ZSC Lions kommen nicht aus dem Negativ-Trend heraus. Gegen die SCL Tigers gehen sie zwar zweimal in Führung. Doch letztlich kassieren sie die zweite Niederlage des Wochenendes: 2:3 n.V.

«Alarmstufe Advent». So könnte man sportliche Situation und Gefühlslage der ZSC Lions vor dem Heimspiel gegen die SCL Tigers umschreiben. Mit drei Punkten Rückstand (bei einem Spiel mehr) ist der Abstand auf die Play-off-Plätze schon irritierend gross geworden. Deshalb gab es gegen die Emmentaler nur eine Direktive: Der Sieg ist Plicht!

Aktive Tiger

In der Swiss Life Arena starteten die SCL Tigers deutlich aktiver ins Spiel und erspielten sich früh mehrere Chancen. Dennoch gingen die ZSC Lions in der 8. Minute entgegen dem Trend in Führung, nachdem die Gäste den Puck nicht aus der eigenen Zone gebracht hatten.

Zürcher Sicherheit

Der Treffer brachte den Zürchern spürbar mehr Sicherheit, doch der Ausgleich liess nicht lange auf sich warten: Bachofner verwertete einen Abpraller zum 1:1.

In der Schlussphase des Drittels blieben die Tigers das gefährlichere Team – das Unentschieden zur ersten Pause fiel aus Zürcher Sicht eher schmeichelhaft aus.

Endstation Boltshauser

Auch nach 40 Minuten bleibt es beim 1:1. Die Tigers erwischten erneut den besseren Start und dominierten die Anfangsphase, bevor der ZSC das Spieldiktat übernahm und Langnau phasenweise einschnürte. Trotz guter Chancen scheiterten die Zürcher immer wieder an Boltshauser. In den Schlussminuten gestaltete sich das Drittel wieder ausgeglichener. Das Remis zur zweiten Pause geht insgesamt in Ordnung.

Andrighetto trifft

Doch dann drehten die ZSC Lions auf: Ein wunderschönes Tor der Zürcher! Kukan sieht links neben dem Tor Frödén und spielt diesen an. Der Schwede legt wunderschön, zwischen den Beinen durch, in die Mitte auf Andrighetto, der nur noch einschieben muss.

Tiger auf Löwenjagd

Die ZSC Lions sehen wie die sicheren Sieger aus, aber die Gäste werfen nochmals alles nach vorne. Und tatsächlich:  Anderthalb Minuten vor Schluss eröffnen die Tigers die Löwen-Jagd - und prompt lenkt ZSC-Verteidiger Weber den Puck aufs eigene Tor und irgendwie kullert dieser über die Linie.

Der ZSC in Rücklage

Und in der Overtime nutzen die Gäste die Gunst des Augenblicks: Nachdem sich Andrighetto eine Strafe eingehandelt hatte, trifft Rohrbach für die Tigers in der 63. Minute zum 3:2. Bitter - ganz bitter für die ZSC Lions, die damit in der unteren Tabellenhälfte kleben bleiben. 

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